Einführung

Der Beitrag „Almabtrieb: die herbstliche Rückkehr der Herden in den Alpen“ untersucht eine Praxis, deren soziale oder wirtschaftliche Grundlage sich verändert hat. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die das Wissen weitergeben, die historischen Funktionen des Brauchs und die Frage, ob heutige Aufführungen noch Teil des Gemeinschaftslebens oder bereits bewusste Rekonstruktionen sind.

Der Beitrag soll nicht nur Verlust dokumentieren, sondern auch neue Wege des Lernens, Archivierens und gemeinsamen Feierns zeigen. Dabei wird berücksichtigt, dass Veränderung nicht automatisch das Ende einer Tradition bedeutet.